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„A so a Gschiss mit da Hoor“

Achtung.

Gleich zu Beginn: „Das Gschiss“, hat keinesfalls etwas mit dem bösen SCH….. Wort zu tun.

Ich darf das Wort wie folgt erklären:

Wenn ein Vorarlberger meint, dass ein anderer Vorarlberger einer Sache die doch komplett unwichtig ist, ein nun also absolut nicht notwendiges Übermaß an Bedeutung zukommen lässt, ja eventuell sogar noch öfters als es gut wäre mit diversesten GesprächspartnerInnen darüber spricht und sich austauscht, dann nennt man das „a Gschiss mit eapas ha“.

Denn genau das mach ich – laut meinem Omile – mit meinen Haaren. Sie kann und will es einfach nicht verstehen, wie man – Vorsicht, jetzt kommt die zweite Lieblingsaussage vom Omile – „so an Zauber mit da Hoor ufführa ka“. Das hat nichts mit einer Aufführung oder dem Theater zu tun. Wobei, wenn ich mir das nochmals genau überlege….. hihihi. Lassen wir das. Es geht wiedermal um die Haare. Meine Haare.

Und das letzte Wochenende würde sie sehr genau „auseinander genommen“. Das Omile meinte: „Zum Glück wachsand si widr und sind numma so geal wia im Summr“. Und da wären wir auch schon beim Thema.

GlemVital von Schwarzkopf & wer erinnert sich noch dran?

Ich kann mich nur zu gut erinnern an die kleinen Glasflaschen die meine Omi im Badezimmer im Kasten stehen hatte. Jeden Samstag Nachmittag wurde die Haare kunstvoll auf Lockenwickler gedreht.

Davor allerdings kam dieses Fläschchen, das man ziemlich stark schütteln musste um einige Tropfen raus zu locken, zum Einsatz. Die Flüssigkeit roch ziemlich chemisch und scharf. Mir wurde nur immer gesagt, dass ich doch nicht so nah hingehen solle mit meiner Nase, das sei nicht gut für Kinder.

Eine der Schwestern war – wie ich es immer nannte – „Karamell Blond“. Die andere hatte, heute weiß ich auch warum, LILA Haare. Ich fand sie wunderschön. Und einmal hätte ich mich fast getraut zu fragen, ob ich sie denn anfassen dürfe. Doch die Angst, dass ich das schöne Lila dann auf meinen Fingern hätte, war zu groß.

Die leeren Glasfläschchen durfte ich dann laaaaaange auswaschen, das Etikett runter „kletzln“ und sie dann zum spielen verwenden. Als Wiesenblumen Vasen um es genau zu sagen.

Ihr fragt euch was das mit meinen Haaren zu tun hat?

LILA IT IS !

Vergangenes Jahr wurde ich eingeladen von Schwarzkopf zu einer Produktpräsentation. Q10 – die Pflegeserie für meine Haare. Perfekt & ich hatte auch schon mal drüber geschrieben. Dann kam der Sommer und ich hätte doch tatsächlich nach und nach mit einer Semmel verwechselt werden können. Blond wurde ich. Besser gesagt gelbstichig.

Schwarzkopf war mein Experte – auch und speziell für das Thema Farbe. Ich bekam ein Packerl zugeschickt mit „Abhilfe“. Schönes Packaging dachte ich mir noch. Weiße Tuben mit silberner Schrift.

Als ich den Deckel zurück klappte sah ich: LILA. Ein mindestens so schön schimmerndes Lila, wie das – damals auf den weißen Haaren von einer der Schwestern. Ich hatte beinah das Gefühl, den Geruch in der Nase zu haben. Oha – das sollte also die Lösung für meine gelbstichigen Haare sein.

Wer von Natur aus weiß graue Haare hat, so wie ich, kann sich aus den verschiedensten Gründen mit dem Thema Gelbstich beschäftigen müssen.

Die Sonne, die Ernährung. Glaubt man verschiedenen Foren im Internet sind sie teilweise auch dem Rauchen zu „verdanken“. Und an dieser Stelle bin ich auch gleich ehrlich. Ich hab keine Hausmittelchen ausprobiert.

Würd´s um die Wäsche gehen, wären das eventuell Backpulver oder Zitrone.

Honestly: Das bin ich nicht.

Klar kann man jetzt kommen mit:

Das eine wäre Natur, das andere ist Chemie.

Doch ich bin schon sehr stolz auf mich, dass ich damals den Schritt gewagt hab – das mit der „SchwarzFärberei“ zu lassen. DAS war schlecht. Über viele viele Jahre hinweg.

Schlussendlich fast 14tägig schwarz nachgefärbt. Aus und vorbei - zum Glück. 

Und nie wieder würde ich meine Haare schwarz färben wollen. Ich könnte glücklicher nicht sein, mit meiner weiß/grauen „Frisi“.

DIE ANWENDUNG ?

Eine Pflegeserie, mit Shampoo & Silver Spray. Die ist tatsächlich von Haar zu Haar sehr verschieden. Vom Produkthersteller empfohlen wird: täglich. Für meine Haare war das zu oft. Wie man merkt, dass es zu viel ist? Das schöne grau/weiß wird ganz leicht bläulich. Doch passieren kann genau NIX. Mit jeder Haarwäsche wird’s ein bisserl weniger.

Ich hab mich ein bisschen ran getastet & ausprobiert. Im Winter fast gar nicht verwendet, kommt die Q10Pearl Bonacure Excellium Serie (wie sie korrekt heißt) im Sommer ca. alle 10 – 14 Tage zum Einsatz. Eben je nach Sonnenbad.

Genau darüber hab ich mit einer Freundin im Ländle gesprochen. Am Telefon. Eh nicht sehr lange. Doch offensichtlich zu lange für das Omile, die dieses Thema im Sommer schon mal erörtert hatte mit mir. Und das war dann wohl auch genug. Und wenn ich an sie denke muss ich schmunzeln.

Ich werde wohl in meinem ganzen Leben keinen ehrlicheren und direkteren Menschen kennen lernen. Das Omile meinte nämlich trocken und ohne Umschweife: „Also wenn däs nid gloga ischt und däs alle wießhooriga hond, denn frog i mi warum i das no nid brucht ha. Alls a klä an Vrkoufsschmäh ha“. Muss ich das jetzt wirklich übersetzen???

Nur kurz: Wenn sich mein Omile etwas nicht logisch erklären kann, ist es ein „Schmäh“.

BELIEVE ME, NOT HER

Bei einem Gelbstich der weiß/grauen Pracht ist meine Lösung:

„Q10 Pearl Bonacure Excellium for silver & white hair“

Es riecht sehr angenehm und absolut nicht chemisch. Und die Haare werden nicht lila sondern schön glänzend weiß/grau – genau so wie sie sein sollen. Probiert ein bisserl aus & findet das für euch richtige AnwendungsIntervall. Und nein, man bekommt keine lila farbenen Finger davon & sobald es zu schäumen beginnt am Kopf, ist der Schaum weiß und nicht mehr lila. Das heißt ihr müsst auch keine Bedenken haben betreffend Badewanne .

Bei Fragen (wenn es leicht geht bitte nicht vor´m Omile) jederzeit & immer gern.

Happy sunday ihr Lieben . Ah ja & good to be back !!

story: Manuela E. Hirt   |   pics: Wolfgang Hirt Photography |  advertisement . collaboration with Schwarzkopf Pro | merciii

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